Archiv der Kategorie: Video-Dokumentationen

Jingle Blobs

Jingle Bells – Google Blob Opera

Mit Blob Opera kann jeder ohne musikalische Vorkenntnisse ein Lied für ein Opernquartett komponieren, aufzeichnen und mit anderen teilen. Das Programm wurde verfasst von David Li in Zusammenarbeit mit Google Arts & Culture. In dem nachfolgenden Video erklärt er, wie Blog Opera funktioniert und gespielt wird:

Spielanleitung

Probiere Blob Opera selbst aus!

Tipp: Mit dem Schalter ganz rechts unten im Bildschirm kannst Du den Blobs eine Weihnachtsmütze aufsetzen und ein Menü mit weiteren Weihnachtslieder öffnen.

Der Ursprung der Pandemien

Immer mehr Forscher warnen vor mehr Tierkrankheiten beim Menschen. Die Apotheken-Umschau fasst die Ergebnisse eines Berichts des UN-Umweltprogramm (UNEP) vom 6. Juli 2020 zusammen und zitiert die UNEP-Chefin Inger Andersen:
„Wenn wir weiterhin die Tierwelt ausbeuten und unsere Ökosysteme zerstören, können wir einen stetigen Strom dieser Krankheiten, die von Tieren auf Menschen übertragen werden, in den kommenden Jahren erwarten.“

Die Zerstörung und Besiedlung natürlicher Lebensräume
(in Englisch)

Eine kalifornische Forschergruppe hat untersucht, welche Tiere die meisten Viren mit uns teilen. Die Online-Zeitschrift wissenschaft.de fasst ihre Ergebnisse vom 8. April 2020 zusammen:
„Demnach bergen Nagetiere, Fledermäuse und Primaten mit Abstand die meisten dieser auch den Menschen befallenden Erreger in sich. Betrachtet man jedoch einzelne Tierarten, teilen unsere Haus- und Nutztiere die meisten Viren mit uns, gefolgt von Hausmäusen und Ratten. […]
Die Top zehn Säugetierarten mit der höchsten Zahl an mit dem Menschen geteilten Viren umfasst acht domestizierte Arten: Schweine, Rinder und Pferde mit jeweils 31 zoonotischen Viren, Schafe mit 30 Virenarten, Hunde mit 27, Ziegen mit 22, Katzen mit 16 und Kamele mit 16 zoonotischen Viren. […] Die einzigen Wildtiere unter den Top Ten waren die Hausmaus und die Wanderrate mit 16 beziehungsweise 14 zoonotischen Viren.“

Die Massentierhaltung in der industriellen Landwirtschaft
(in Englisch)

Die nächste Pandemie könnte ihren Ursprung in der industriellen Massentierhaltung haben.

Die drohende Sintflut

Über das Abschmelzen der Antarktis
(in Englisch)

Der Thwaites-Gletscher ist ein riesiger Gletscher in der westlichen Antarktis. Klima-Forscher sind sehr besorgt über die zunehmende Geschwindigkeit seines Abtauens, das bereits für etwa vier Prozent des globalen Meeresspiegelanstiegs verantwortlich ist. Wenn es der Menschheit nicht rechtzeitig gelingt, die Emission von Treibhausgasen zu stoppen, wird dieser Gletscher zusammenbrechen und den Pegel der Meere um etwa 65 Zentimeter anheben. Wieviel Zeit bleibt uns noch? Einige Forscher sind der Auffassung, dass ein Zusammenbruch des Gletschers nicht mehr aufzuhalten ist und dass sein Abschmelzen noch in diesem Jahrhundert passieren wird. Das hätte fatale Folgen, denn die angrenzenden Eismassen würden in den Prozess mit einbezogen und den Meeresspiegel global um drei Meter steigen lassen.

Possierliche Pelztiere

Heute jährt sich die  Eröffnungsfeier der Welt-Militärweltspiele 2019 in Wuhan, dem ersten Superspreader-Ereignis, das den Virus auf den Weg um die Welt brachte. Wo aber ist sein Ursprung zu suchen?

Bereits vor fünf Monaten äußerte der Virologe Christian Drosten in einem Interview mit der britischen Tageszeitung The Guardian den Verdacht, dass die Pandemie ihren Ausgangspunkt in chinesischen Zuchtfarmen von Marderhunden gehabt haben könnte:

  • The Guardian
    »Können wir mit Sicherheit sagen, dass die Pandemie in China begonnen hat?«
  • Christian Drosten
    »Ich denke schon. Andererseits nehme ich nicht an, dass sie auf dem Lebensmittelmarkt in Wuhan begonnen hat. Wahrscheinlicher ist, dass sie dort begonnen hat, wo das Tier – der Zwischenwirt – gezüchtet wurde.«
  • The Guardian
    »Was wissen wir über diesen Zwischenwirt – ist es das „arme Schuppentier“, wie es inzwischen genannt wird?«
  • Christian Drosten
    »Ich sehe keinen Grund zur Annahme, dass das Virus auf seinem Weg zum Menschen durch Schuppentiere gelangt ist. Es gibt eine interessante Information aus der alten Sars-Literatur. Dieses Virus wurde bei Zibetkatzen gefunden, aber auch bei Marderhunden – was die Medien übersehen haben. Marderhunde sind eine riesige Industrie in China, wo sie auf Farmen gezüchtet und in der Wildnis wegen ihres Fells gefangen werden. Wenn mir jemand ein paar Hunderttausend Dollar und freien Zugang nach China gäbe, um die Quelle des Virus zu finden, würde ich an Orten suchen, wo Marderhunde gezüchtet werden.«

(Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator – kostenlose Version)

Das Fell des Marderhundes ziert viele Kapuzen auch in Deutschland, denn das Echtfell ist in seiner Herstellung billiger als Kunstfell. Die Etiketten weisen in der Regel nicht daraufhin. Nach EU-Recht müsste dort stehen: „Enthält nicht-textile Teile tierischen Ursprungs.“ Der Pelztierhandel ist ein Milliardenmarkt. (vgl.: Süddeutsche Zeitung) Allein in China werden schätzungsweise jährlich 70 Millionen Tiere wegen ihres Pelzes getötet. (vgl. NDR)

Marderhund
(Quelle: Wikimedia Commons)

Obwohl Marderhunde Ähnlichkeiten mit Mardern und insbesondere Waschbären aufweisen und gelegentlich verwechselt werden, sind sie nicht näher mit ihnen verwand. Sie zählen zur Familie der Hunde. Dagegen gehören Waschbär, Frettchen, Iltis und Nerz zur Überfamilie der Marder- und Bärenartigen. Allen gemeinsam ist dennoch, dass sie sehr empfänglich für den Coronavirus sind und ihn weiter verbreiten. So galten Frettchen anfangs als aussichtsreiches Tiermodell in der Coronavirus-Forschung, da sie den Virus effektiv auf Artgenossen übertragen können. Da sie jedoch keine COVID-19 Symptome zeigten, ging man über zu Goldhamstern, die ähnliche Symptome wie Menschen aufweisen. Das sollte alle Tierfreunde hellhörig machen, die derartige Tiere zu Hause halten.

In Europa, vor allem in Dänemark, Polen und in den Niederlanden, befinden sich die weltgrößten Farmen von Nerzen, die nicht selten über 100.000 Nerze auf engem Raum und unter erbärmlichen Bedingungen in Käfigen einpferchen. (vgl. Stuttgarter Zeitung)

Und so verbreiten die possierliche Pelztiere den Coronavirus nun auch weiter in Europa über Zuchtfarmen, über Zoos, über die Natur, über Zoohandlungen und über Haushalte, in denen sie als kuschelige Haustiere gehalten werden.

Coronavirus-Ausbreitung auf dänischen Nerzfarmen
Coronavirus-Ausbreitung auf niederländischen Nerzfarmen
Einbürgerung des Marderhundes in Deutschland