Zitate aus Antrittsreden

»And together, we shall write
an American story of hope, not fear.
Of unity, not division.
Of light, not darkness.
An American story of decency and dignity.
Of love and of healing.
Of greatness and of goodness.
May this be the story that guides us.
The story that inspires us.«

Joe Biden, 2021

»From this moment on, it’s going to be America First.«

Donald Trump, 2017

»Starting today, we must pick ourselves up, dust ourselves off, and begin again the work of remaking America.«

Barack Obama, 2009

»The most important tasks of a democracy are done by everyone.«

George W. Bush, 2001

»Each generation of Americans must define what it means to be an American.«

Bill Clinton, 1993

»America is never wholly herself unless she is engaged in high moral principle.«

George H. W. Bush, 1989

»Let us renew our determination, our courage, and our strength. And let us renew our faith and our hope.«

Ronald Reagan, 1981

»We must once again have full faith in our country — and in one another. I believe America can be better.«

Jimmy Carter 1977

»I believe that truth is the glue that holds government together, not only our government but civilization itself.«

Gerald R. Ford, 1974 (nach dem Rücktritt Von Nixon)

»We see the hope of tomorrow in the youth of today.«

Richard Nixon, 1969

»So let us put an end to the teaching and the preaching of hate and evil and violence.«

Lyndon B. Johnson, 1963 (nach der Ermordung von Kennedy)

»Ask not what your country can do for you — ask what you can do for your country .«

John F. Kennedy, 1961

Schillerrede 2020

Seit Begründung der Marbacher Schillerreden im Jahr 1999 zum 240. Geburtstag von Friedrich Schiller (* 10. November 1759 in Marbach am Neckar; † 9. Mai 1805 in Weimar), lädt die Deutsche Schillergesellschaft eine Person aus Kultur, Wissenschaft oder Politik ein, um in einer Festrede an den großen deutschen Dichter, Arzt, Philosoph und Historiker zu erinnern. Der Schwerpunkt der Rede kann frei gewählt werden, sofern der Bezug zum Werk Schillers deutlich wird.

In diesem Jahr hatte man Christan Drosten, Direktor des Instituts für Virologie an der Charité Berlin, eingeladen.

Christan Drosten – Schillerrede
(8. November 2020)

»Gern dient‘ ich den Freunden,
doch tu ich’s leider mit Neigung.
Und es wurmt mich oft,
dass ich nicht tugendhaft bin.
Da ist kein anderer Rat:
Du musst suchen, sie zu verachten,
und mit Abscheu alsdann tun,
was die Pflicht dir gebeut.«

Friedrich Schiller (zitiert nach Christian Drosten: Schillerrede)
Mund-Nasen-Maske „Friedrich-Schiller-Universität Jena“
(Bild: Uni Shop Jena)

»Auch Friedrich Schiller würde Maske tragen.«

Christan Drosten (aus: Schillerrede)

Women Matter

WOMAN | Trailer
(geplant ab 10. Dezember 2020 im Kino)

„2000 Frauen aus 50 Ländern in über 30 Sprachen wurden für das Filmprojekt „Woman“ interviewt. Den Regisseuren Anastasia Mikova und Yann Arthus-Bertrand gelingt dabei etwas einmaliges: Ein intimes Porträt derjenigen, die die Hälfte der Menschheit ausmachen.“
(aus: titel thesen temperamente)

Titellied: No More Fight Left In Me

No More Fight Left In Me
Imany

Kein Kampf mehr in mir

Ich habe alles aufgegeben,
ich habe eure Kinder erzogen.
Ich schwamm gegen den Strom,
ich ging über alle Berge.

Was will ich von mir?
Ist es meine Seele,
ist es mein Körper?
Was ist es, das ich tun muss,
damit ihr mich endlich freilasst?

Ich bin eure Tochter,
eure Frau und Mutter.
Ich bin eure Schwester,
ich bin eure Geliebte
Ich bin eure Tochter,
eure Ehefrau und Mutter
Ich bin kein Feigling,
ich bin ein Kämpfer,
ich will die Macht,
die ihr mir genommen habt.

Ich werde nicht verstanden,
und das macht mich einsam
Ich bin kein Dummkopf,
ihr sollt nur wissen,
dass ihr mich braucht.

Ich habe keinen Kampf mehr in mir,
ich will, dass ihr
nicht mehr meine Feinde seid,
ich will, dass ihr
mich einfach ich selbst sein lasst.

(Lyrics: © Imany & Anne Sophie Versnaeyen,
Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator – kostenlose Version)

Bildband und Buch zum Film:
Woman: Was wir erleben, träumen, hoffen. Fotografien und Porträts zu Frauen der Welt.

»Bösartige Hunde«

Birmingham, Alabama, 3. Mai 1963
Foto: Bill Hudson, AP

Im Frühjahr 1963 gingen schwarze Studenten mehrere Tage lang auf die Strasse. Sie waren einem Aufruf Martin Luther Kings gefolgt, um gegen die Rassentrennung zu demonstrieren und die Ziele der Bürgerrechtsbewegung zu verbreiten. Weiße Polizeibeamte ließen ihre Hunde auf die friedlichen Demonstranten los, von denen drei durch Bisswunden so schwer verletzt wurden, dass sie im Krankenhaus behandelt werden mussten. Am 3. Mai 1963 wurde der damalige High-School Schüler Walter Gadsden von einem Polizeihund in den Bauch gebissen.

Dog Boy Officer sculpture, Kelly Ingram Park, Birmingham
Foto : Alan Spears, NPCA

Kurz vor dem Ende seiner ersten Amtszeit im Jahr 2013 erklärte Präsident Barack Obama einige Schlüsselorte der Bürgerrechtsbewegung in Alabama zu Nationalen Monumenten. Das Birmingham Civil Rights National Monument schützt u.a.

Alabama ist eine Komposition von John Coltrane, die als Reaktion auf den Bombenanschlag erfolgte, bei dem vier afroamerikanische Mädchen getötet wurden. Das folgende Aufnahme ist geprägt von der Trauer und Wut, die das schwarze Amerika in jenen Tagen durchlebte.

Alabama – John Coltrane
Fernsehaufzeichnung vom 7. Dezember 1963
(Erstmals erschienen auf dem Album Live at Birdland  vom 8. Oktober 1963)

Und so, meine Freunde, sind sie nicht umsonst gestorben. Gott hat immer noch einen Weg, dem Bösen das Gute abzugewinnen. Und die Geschichte hat immer und immer wieder bewiesen, dass unverdientes Leiden erlösend ist. Das unschuldige Blut dieser kleinen Mädchen kann durchaus als erlösende Kraft dienen, die neues Licht in diese dunkle Stadt bringen wird.

Martin Luther King, Jr. (auf der Trauerfeier am 18 September 1963 in Birmingham)
Alabama – Brooklyn Raga Massive (2015)