Die Maus wird 50

Mark Foster – Ich frag die Maus
Der Song zum 50. Geburtstag der Maus
Stefan Raab – Hier kommt die Maus
Der Song zum 25. Geburtstag der Maus
Lach- und Sachgeschichten
Erstausstrahlung: 7. März 1971

Mit dem Bügeleisen durchs Weltall

In Deutschland wurde der mRNA-Impfstoff entwickelt. Die USA machen daraus eine Erfolgsgeschichte für ihre Nation.

Raumpatrouille Orion
Episode 1 – Angriff aus dem All
Erstsendung: 17. September 1966

In Deutschland wurde die erste Fernsehserie über die phantastischen Abenteuer eines Raumschiffes und seiner Besatzung entwickelt: Raumpatrouille Orion. Der Erfinder der Serie, Rolf Honold, legte das Konzept bereits 1962 bei der Bavaria vor.

Was heute noch wie ein Märchen klingt, kann morgen Wirklichkeit sein.
Hier ist ein Märchen von übermorgen: Es gibt keine Nationalstaaten mehr. Es gibt nur noch die Menschheit und ihre Kolonien im Weltraum. Man siedelt auf fernen Sternen. Der Meeresboden ist als Wohnraum erschlossen. Mit heute noch unvorstellbaren Geschwindigkeiten durcheilen  Raumschiffe unser Milchstraßensystem. Eins dieser Raumschiffe ist die  ORION. Winziger Teil eines gigantischen Sicherheitssystems, das die Erde vor Bedrohungen aus dem All schützt. Begleiten wir die ORION und ihre Besatzung bei ihrem Patrouillendienst am Rande der Unendlichkeit...
(Vorspann: Raumpatrouille)

Erst im darauffolgenden Jahr 1963 soll Gene Roddenberry sein Konzept für Star Trek der Produktionsforma Metro-Goldwyn-Mayer vorgestellt haben (vgl. Orionspace.de).

Star Trek – Anfang der ersten Episode
Erstsendung: 8. September 1966
Der Weltraum: die letzte, größte Herausforderung. Dies sind die Reisen des Raumschiffs Enterprise. Seine fünfjährige Mission: fremde neue Welten zu erforschen, neues Leben und neue Zivilisationen zu suchen, mutig dorthin zu gehen, wo noch niemand zuvor gewesen ist.
(Original-Vorspann: Star Trek)

In beiden Serien gibt es keine Nationalstaaten mehr. Die Besatzungen sind international. Sie ernähren sich mithilfe von Essens-Replikatoren, trinken gerne Alkohol, tragen hypermoderne Kleidung, fliegen ohne sich anzuschnallen und bekämpfen ihre Gegner mit Energiestrahlen aus Handfeuerwaffen.  Beide Kommandanten, Major Cliff Allister McLane und Captain James T. Kirk, sind Herzensbrecher und Querköpfe, die sich gelegentlich über die Befehle ihrer Vorgesetzten hinwegsetzen.

Hat Roddenberry von Honold abgeschrieben oder waren die 60er Jahre reif für derartige Serien?

Jedenfalls wurden beide Serien etwa zeitgleich produziert und ausgestrahlt. Der Dreh des ersten (nicht vorab ausgestrahlten) Pilotfilms von Star Trek startete am 12. Dezember 1964. Drei Monate später, am 15. März 1965, begannen die Dreharbeiten für die Besatzung der Orion VII. Am 8. September 1966 lief Star Trek im U.S.-amerikanischen Fernsehen an und nur neun Tage später, am 17. September, flog die Orion erstmals über deutsche Bildschirm. Bis zum Ende der Serie im Herbst 1966 wurde jede Episode von etwa der Hälfte aller deutschen Fernsehzuschauer gesehen, eine nationale Erfolgsgeschichte.

Hasso am Leitstand mit Bügeleisen

Während die Raumpatrouille der 60er Jahre nach sieben Episoden eingestellt wurde, entwickelten die Amerikaner aus Star Trek eine dauerhafte internationale Erfolgsserie.

Vor drei Tagen kündigte das Branchenmagazin Variety eine Neuauflage der Raumpatrouille an. Die Serie soll ORION heißen und von Uncharted Territory und der Bavaria Fiction produziert werden. In der Ankündigung von Variety am 2. März 2021 liest man:

 "Orion" präsentiert eine vom Klimawandel verwüstete Welt, in der sich die neuen Rekruten des in die Jahre gekommenen Raumkreuzers Orion - darunter die Kampfpilotin aus einer Flüchtlingsfamilie und der Enkel des inzwischen legendären ehemaligen Kommandanten McLane - während der Ausbildung zusammenraufen müssen, als sie plötzlich zur Zielscheibe in einem erbarmungslosen Krieg um Ressourcen von fernen Planeten werden.
 "Wir werden das Thema des erhöhten Wasserspiegels aus der Originalserie einen Schritt weiterführen und die tatsächlichen Auswirkungen des Klimawandels zeigen", so Volker Engel von Uncharted Territory. "Wir wollen in unseren Geschichten vermitteln, dass Umweltschutz in Zukunft nicht nur eine Frage der Politik ist, sondern das einzige Mittel, um das Überleben der Menschheit zu sichern. Wir denken, dass es nicht umsonst Science-Fiction heißt." 
(Übersetzung: deepl.com/translator)

Die Zeit ist überreif für diese Fortsetzung: Raumpatrouille for Future.

Sind Roboter die besseren Eltern?

Wolfsjunge – Raised by Wolves
Deutsche Erstausstrahlung ab heute auf TNT Serie

»Nachdem die Erde unbewohnbar geworden ist, gründen die Androiden Mutter und Vater mit menschlichen Embryonen eine neue Siedlung auf dem unwirtlichen Planeten Kepler-22b. Als ihnen zwölf Jahre später Anhänger des Mithraskults nachfolgen, ist von den Kindern nur noch „Sohn“ Campion am Leben. Um ihre Familie vor der Bedrohung durch die Mithraisten zu schützen, entwickelt Mutter ungeahnte Fähigkeiten.« (Text: TNT Serie)

Vater (Abubakar Salim) und Mutter (Amanda Collin)
Bild: TNT Film