That’s Dancing

That’s Dancing ist ein amerikanischer Compilationsfilm aus dem Jahr 1985, der von Metro-Goldwyn-Mayer produziert wurde. Gene Kelly führt die Zuschauer durch eine prachtvolle Nostalgie-Revue, in der auch einige seiner berühmtesten Auftritte zu sehen sind.  Dazu zählen auch die beiden folgenden Szenen, in denen er mit seinem Spiegelbild und ein anderes Mal mit Jerry Mouse aus der Zeichentrickserie Tom und Jerry tanzt.

Gene Kelly tanzt mit seinem Spiegelbild
»You can’t run away from yourself.«
Cover Girl (Charles Vidor, 1944)
Gene Kelly tanzt mit Jerry Mouse
Anchors Aweigh (George Sidney, 1945)
(Choreografie: Stanley Donen)

Als leichtfüßigster Tänzer der Filmgeschichte gilt Fred Astaire:

»Tanz ist ein Telegramm an die Erde mit der Bitte um Aufhebung der Schwerkraft.«

Fred Astaire (Quelle: Deutschlandfunk)
Fred Astaire tanzt an Wänden und Zimmerdecke
Royal Wedding (Stanley Donen, 1951)
Fred Astaire tanzt mit einem Hutständer
Royal Wedding (Stanley Donen, 1951)

Die nachfolgende Tanzszene der Nicholas Brothers, ohne Probe und im ersten Durchlauf gelungen, bezeichnete Fred Astaire …

»… als den besten Tanz , den er je in einem Film gesehen hat.«

vgl.: Mindy Aloff : Don’t try this at home. The New York Times, 26.3.2000
Jumpin‘ Jive von den Nicholas Brothers
Stormy Weather (Andrew L. Stone, 1943)

»Die Artistik der Nicholas Brothers hatte echte Anmut, und in einem Leben, das immer virtueller wird, brauchen wir das mehr denn je.«

Mindy Aloff : Don’t try this at home. The New York Times, 26.3.2000

Während wir zunehmend Aufgaben des Gedächtnisses, des Schlussfolgerns und Entscheidens an Computersysteme und Bewegungsabläufe an Roboter übertragen, verkümmern wir in unseren entsprechenden menschlichen Fähigkeiten und verlieren die damit verbundene Kreativität, Neues zu denken und zu tun. Mit der wachsenden Nutzung digitaler Medien und künstlicher Intelligenz und der Delegation körperlicher Arbeit an Roboter geht eine Verarmung des menschlichen Seins einher. Die Digitale Demenz, ein beschleunigter Verfall mentaler und sozialer Kompetenzen, der heute bereits zu beobachten ist, geht einher mit einer fortschreitenden Digitalen Hypokinese.

Das abschließende Video mit tanzenden Robotern zum Ende des Jahres 2020 macht dies auf erschreckende Art und und Weise deutlich. Die Belegschaft der Boston Dynamics kam zusammen, um damit den „Beginn eines hoffentlich glücklicheren Jahres zu feiern und allen ein frohes neues Jahr zu wünschen“.

Do You Love Me? (aus: Dirty Dancing, 1987)
Roboter von Boston Dynamics (29.12.2020)

Die Auswahl des Songs und die Wünsche für das Neue Jahr in Verbindung mit dieser Demonstration der Roboter sind an Zynismus kaum zu überbieten, wenn man sich klar macht, für welche Aufgaben diese Art von Robotern ebenfalls trainiert werden.

Der Mund der Wahrheit

»Nothing is impossible,
the word itself says
‚I’m possible‘!«

Audrey Hepburn
Bocca della Verità
mit Gregory Peck & Irving Radovich
Ein Herz und eine Krone
(William Wyler, 1953)
The Soufflé
»A woman happily in love,
she burns the soufflé.
A woman unhappily in love,
she forgets to turn on the oven.«
mit Marcel Hillaire & Marcel Dalio
Sabrina (Billy Wilder, 1954)
Yes! We Have No Bananas
»No man walks alone from choice.«
»Paris is for lovers. And that’s why I stayed only 35 minutes.«
mit Humphrey Bogart
Sabrina (Billy Wilder, 1954)
Bonjour Paris
mit Fred Astaire & Kay Thompson
Funny Face
(Stanley Donen, 1957)
Deutscher Trailer
mit Gary Cooper und Maurice Chevalier
Ariane, Liebe am Nachmittag
(Billy Wilder, 1959)
Moon River
mit George Peppard
Breakfast at Tiffany’s
(Blake Edwards, 1961)
The Rain in Spain
mit Rex Harrison & Wilfrid Hyde-White
My Fair Lady (George Cukor, 1964)
Can’t Get Enough of You Baby
(Smash MouthAstro Lounge 1998)
mit Hugh Griffith & Peter O’Toole
How to Steal A Million
(William Wyler, 1966)

www.everythingaudrey.com

Dennoch erhebe ich mich

Still I Rise – Maya Angelou
aus: Maya Angelou Live and Unplugged
(Lewisham Hippodrome, London , 1987)

Das Gedicht Still I Rise stammt von der US-amerikanischen Schriftstellerin, Professorin und Bürgerrechtlerin Maya Angelou (4. 4.1928 – 28.5.2014). Es erschien 1978 in ihrem dritten Gedichtband And Still I Rise. Der Vortrag im Video ist aus ihrer Lesung Maya Angelou Live and Unplugged (37 Minuten), die 1987 im Lewisham Hippodrome (London) von Channel 4 aufgezeichnet wurde.

Die deutsche Übersetzung Dennoch erhebe ich mich (S. 10/12 in der Leseprobe) findet man in einer Auswahl ihrer besten Gedichte, die im Oktober 2020 im Suhrkamp Verlag erschienen ist: Maya Angelou: Phänomenale Frauen – Gedichte. Ausgewählt und übersetzt von Judith Zander.

Evan Carmichael, ein erfolgreicher Unternehmer und Spezialist für Coaching- und Social-Media-Strategien, hat in einem Youtube-Video die zehn wichtigsten Erfolgsregeln zusammengestellt, die er von Maya Angelou gelernt hat:

  1. Tue das Richtige
  2. Sei mutig
  3. Liebe Dich selbst
  4. Lache
  5. Sei ein Segen für jemand anderen
  6. Verwandle Schwierigkeiten in Triumphe
  7. Du bist talentiert
  8. Lerne nein zu sagen
  9. Gib immer Dein Bestes
  10. Bleib aufrecht
    Bonus: Beschwere Dich nicht
Maya Angelou |- Her Top 10 Rules
Selected by Evan Carmichael

Livin‘ On A Prayer

(Bon Jovi) Livin‘ On A Prayer
Richie Sambora and Orianthi
»Wir haben's zur Hälfte geschafft.
Wir leben von einem Gebet.
Nimm meine Hand und wir schaffen es, das schwöre ich.«

aus: Livin' On A Prayer 
(Bon Jovi) Wanted Dead Or Alive
Gabriella Quevedo & Sergio Quevedo
»Manchmal schlafe ich, manchmal tagelang nicht.
Die Menschen, die ich treffe, gehen immer ihre eigenen Wege.
Manchmal erkennt man den Tag an der Flasche, die man trinkt.
Und manchmal, wenn du ganz allein bist, denkst du nur.«

aus: Wanted Dead Or Alive